Waschstraße
oder SB Waschplatz – für Jeden das
Richtige
Waschstraßen und Portalanlagen sind aus den
Dienstleistungen rund um die Fahrzeugpflege
nicht mehr wegzudenken. Um Laufe von mehr
als 30 Jahren haben sie sich vom rotierenden
Schrubber zur High-Tech-Maschine entwickelt.
Nur den Schmutz abwaschen genügt längst
nicht mehr. Die schonende und vor allem
umweltverträgliche Fahrzeugpflege ist heute
bereits die Regel. Alle Autofahrer kennen
diese Einrichtungen. 60 Prozent nutzen sie
auch mehr oder weniger regelmässig.
Vor mehr
als 10 Jahren bekamen nun diese Betriebe
Gesellschaft durch die SB-Waschanlagen. Die
Idee, mit einer Hochdruck-Handlanze selbst
zu waschen, kommt aus Amerika. Dort gehören
diese Anlagen seit mehr als 30 Jahren zum
Alltag. Aber erst gegen Anfang der siebziger
Jahren kamen die ersten dieser Anlagen nach
Europa. Sie wurden in der Schweiz
installiert. Danach dauerte es noch fast
weitere zehn Jahre, bis man in Deutschland
sein Auto an einer SB-Waschplatzanlage
selbst waschen konnte. Schnell hatte diese
Art der Autowäsche ihren Freundeskreis
gefunden. Heute haben wir in Deutschland
mehr als 7.000 SB-Waschplätze.
Welche Art
der Autowäsche ist nun die bessere?
Der
eingefleischte Waschstraßen- oder
Portalanlagenbenutzer wird sicher die
Zeitersparnis als Hauptgrund für sein
Waschverhalten anführen. Das umfangreiche
Leistungsangebot, der Service und das gute
Waschergebnis begünstigen die Entscheidung
für eine maschinelle Fahrzeugwäsche. Sein
Bedürfnis nach individueller Fahrzeugpflege
sieht der Waschstraßenbenutzer durch die
Wahl aus einem umfangreichen Programmangebot
befriedigt. Ob eine spezielle
Felgenreinigung, eine Unterbodenwäsche oder
ein schützendes Wachs gewählt wird, die
Leistung kann immer den Erfordernissen
angepasst werden. Er möchte sein Fahrzeug
fachmännisch und gründlich reinigen und
pflegen lassen. Die eingesparte Zeit
verbringt er lieber bei seinen Hobbys. Er
wird selten in einer SB-Waschplatzanlage zu
finden sein.
Der
SB-Wäscher dagegen schätzt die
individuellen Möglichkeiten an
SB-Waschplatzanlagen. Dazu gehören zum
einen die längeren Öffnungszeiten sowie
die ganz persönliche Bestimmung der
Waschintensität und des Waschpreises.
Sauberkeit ist ein relativer Begriff. Jeder
versteht etwas anderes darunter. An der
SB-Waschplatzanlage lässt sich dieses
Bedürfnis optimal der eigenen Erwartung
anpassen. Vom kurzen abspritzen des
Salzbelages im Winter bis zum umfangreichen
Frühjahrsputz kann jeder waschen wie er
will. Und viele Autofahrer sind einfach der
Meinung, dass alles was sie selber machen
immer noch das Beste ist.
Problemstellen
wie Radausschnitte, Felgen, Motoren usw.
können auf Wunsch einer besonderen
Behandlung unterzogen werden. Die
SB-Wäscher haben sehr schnell festgestellt,
dass sich mit dem Hochdruckstrahl auch
Fahrräder, Gartenmöbel, Rasenmäher usw.
ausgezeichnet reinigen lassen. Auch
Fahrzeuge mit Sonderaufbauten, überbreiten
Reifen, Überhöhe usw. sind für die
SB-Waschplatzanlage kein Problem. Häufig
findet sich an den SB-Anlagen auch
ausreichend Platz, um an seinem Fahrzeug
zusätzliche Pflegearbeiten auszuführen.
Die Frage
nach der besseren Autowäsche kann so also
nicht beantwortet werden. Beide Arten der
Autowäsche haben ihren Freundeskreis. Beide
sind in der Lage, die Bedürfnisse ihrer
Benutzer optimal zu erfüllen. Für die
Entscheidung spielen ausschließlich
persönliche und emotionale Gründe eine
Rolle. Nicht selten sind Autofahrer zu
beobachten, die je nach Lust und Laune –
und Zeit – mal die schnelle
Maschinenwäsche, mal die individuelle
SB-Wäsche nutzen.
Die
Waschanlagenbetreiber haben sich auf die
gestiegenen Anforderungen der Nutzer
eingestellt. Die Anlagen werden immer mehr
auf die Wünsche der Kunden abgestimmt. Die
Zeit, in denen sich der Wäscher der Anlage
anzupassen hatte, gehört immer mehr der
Vergangenheit an. Unabhängig welchen
Waschbetrieb man aussucht, einige Dinge
haben sie alle gemeinsam: Alle waschen mit
Wasser, ein zufriedener Kunde gehört zu den
Hauptzielen der Anlagenbetreiber,
praktizierter Umweltschutz wird immer mehr
zur Regel. |